Erntezeit für Annabelle

Endlich ist es soweit! Heute haben wir die ersten Annabelles, die ersten Kartoffeln überhaupt, geerntet!

Unsere ersten Kartoffeln ÜBERHAUPT 🙂 Das ist ein wirklich schönes Gefühl, die Knollen, die man sonst im Supermarkt kauft, selber aus der Erde zu holen.

Wegen der Dürrfleckenkrankheit, über die ich im letzten Beitrag geschrieben habe, wollten wir die Annabelles möglichst schnell aus der Erde holen. Die Krankheit soll sich ja nicht verbreiten und insbesondere nicht auf die anderen Kartoffelsorten übergehen, die noch nicht betroffen sind.

Heute haben wir erst eine der drei Reihen geerntet, aber eine der größeren, heißt, 6 Mamaknollen! Und das ist das Ergebnis:

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Sieht nicht so viel aus, wie es ist, aber es sind gut und gerne 5 Portionen, von denen man dann auch gut satt wird!!

Eigentlich soll man Frühkartoffeln erst ernten, wenn die Schale sich nicht mehr abreiben lässt. In den letzten Wochen hatten wir das immer mal getestet und schnell verstanden, was gemeint war. Bei den ganz jungen Kartoffeln löst die Schale sich wie von selbst. Auch bei den jetzt geernteten kann man mit viel Druck an manchen Stellen die Schale noch abreiben. Vielleicht hätten wir eigentlich deshalb noch länger gewartet mit der Ernte, aber die Krankheit macht uns ein bisschen Stress…

Vermutlich wäre es natürlich besser, bis zum vollen Reifegrad abzuwarten. Aber unreife Kartoffeln sind nach meinen Recherchen nicht giftig, insbesondere nicht, wenn sie sofort gekocht verzehrt werden. Auch die Dürrfleckenkrankheit selbst soll sich nicht auf die Knollen auswirken (erst wenn man sie lagert, bekommen sie ebenfalls schwarze Flecken… aber lagern hatten wir mit den Frühkartoffeln ohnehin nicht vor, die sind zum Essen da 🙂 ).

Also, gesagt getan, alle Knollen ausgebuddelt, 2 Portionen abgezwackt und eine leckere Mahlzeit zubereitet:

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Die Radieschen und der Salat (Maikönig, der allerletzte dieser Sorte!) stammen auch aus dem eigenen Garten! Die wachsen ja auch wie verrückt!! Die Kartoffeln waren gesalzen und mit ein wenig Butter suuuperlecker!!! Für zwei Personen war es etwas viel, aber wir haben tatsächlich auch immer noch mehr als das doppelte von dieser Ernte übrig, und wollen es ja eigentlich recht schnell verbrauchen (wegen Krankheit etc.)…

Was wir auf jeden Fall sagen können ist, das sich die Annabelle allein für die Erfahrung gelohnt hat! Eigene Kartoffeln zu ernten ist superschön und einfach und ist (im Gegensatz zu Radieschen) auch noch etwas, was als richtige Mahlzeit taugt!
Die Krankheit machte uns etwas zu schaffen, aber mehr, weil wir noch unerfahren sind und natürlich gerne alles ohne Probleme und in Harmonie mit der Natur anbauen würden… aber die spielt leider nicht immer so mit und macht Probleme, mit denen man nicht rechnet. Aber wir machen das ganze ja, um Erfahrungen zu sammeln… und mit der Dürrfleckenkrankheit hatten wir zumindest ein Problem, das uns nicht die ganze Ernte vermasselt!

Im Laufe der nächsten Woche werden wir die restlichen Annabelles ernten, auch wenn diese dann immer noch nicht komplett reif sein werden. Das Grün muss vom Acker! Und es tut auch nur noch halb so weh, eine Pflanze zu ernten, die eigentlich noch wachsen sollte, wenn es nebenbei doch so gut schmeckt… 

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