Süße Delikatessen

Erbsen sind was feines – sie stellen keine hohen Ansprüche an ihren Standort (auch bei uns im Garten haben sie das schattigste Plätzchen gekriegt), ebenso nicht an die Erde, brauchen keine Düngung und wachsen wie verrückt 🙂 Darüberhinaus sind sie auch noch schön anzusehen und, wenn man sie verbraucht, wahnsinnig lecker!

Mittlerweile habe ich hier und da einiges über Erbsen gelesen und erfahren, und auf dem Beet hat sich einiges getan:

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Die Palerbsen bleiben, wie geplant, bis sie Trocken sind am Strauch! Das dauert auch nicht mehr lange 🙂 Die unteren fangen schon an, ganz blass zu werden. Dann können sie in ein paar Wochen bestimmt raus und gepalt werden!

Die Markerbsen wachsen wie bekloppt! Kelvex habe ich schon einmal geerntet. Ich denke, dass ich auch nachher wieder ein paar Schoten pflücken kann, bzw. muss, da sie ja mehlig werden, wenn sie zu lange an der Pflanze hängen! Die paar Erbsen, die ich geerntet hatte, habe ich unblanchiert eingefroren! Ich habe verschiedene Stimmen dazu gefunden, ob blanchieren oder nicht. Aber den Versuch fand ichs wert 🙂 Mal abwarten, wie sie nachher schmecken…

Wie die Zuckerschoten schmecken, weiß ich indes schon sehr gut! Nämlich: suuuuperlecker!!! Auch von denen habe ich letzte Tage welche geerntet. Da sie ja sehr unterschiedlich reifen, habe ich eine Portion über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt…und die waren am nächsten Tag relativ matschig. Ich habe auch verschiedene Größen geerntet, da mir nicht klar war, wann genau die beste Erntezeit ist! Jetzt weiß ichs:
Je kleiner die Schoten, desto besser! Wenn sie die endgültige Größe erreicht haben, ist es eigentlich schon zu spät, die waren lange nicht so lecker wie die kleineren (teils gerade mal halb so groß). Also, sobald sie zu groß sind, lasse ich sie jetzt wachsen und ernte sie Körnerweise wie die Markerbsen! Für die Schoten sollten aber die Erbsenkornansätze schon sichtbar, bzw. fühlbar sein. So hab ichs gelesen, und die kleinen Schoten mit Minierbsen drin waren dann auch ein Genuss!

Kartoffeln und Erbsen aus dem eigenen Garten - Champignons leider noch nicht (aber bald?!) :)
Kartoffeln und Erbsen aus dem eigenen Garten – Champignons leider noch nicht (aber bald?!) 🙂

Darüberhinaus schmeckten die Erbsen vom Vortag aus dem Kühlschrank nicht schlechter als die anderen! Beziehungsweise….ich habe keinen Unterschied rausgeschmeckt! Also ist einen Tag kühl lagern auf jeden Fall möglich, was hilfreich ist, um eine ganze Mahlzeit zusammenzubekommen 🙂

Da die Erbsen ja bald ihre besten Tage hinter sich haben, habe ich schon einmal über den Tellerrand hinausgeschaut! Und da Erbsen ja Leguminosen sind (d.h. Stickstoff in der Erde binden), eignen sich besonders Starkzehrer wie Kohl für eine Folgeaussaat im Winter. Das Beet will ich ja auf keinen Fall brach liegen lassen! Der Kohl ist eigentlich Michaels Spezialgebiet, aber eine Spezies hatte er nicht in sein Repertoire aufgenommen: Rosenkohl 🙂  Rosenkohl finde ich super, weil er so richtig wie bei Oma schmeckt! Und gleichzeitig mega eklig und superlecker ist 😀 Also, gesagt getan, im OBI Rosenkohlsamen gekauft und direkt ausgepflanzt! Jetzt keimt endlich wieder was in unserem Wohnzimmer auf der Fensterbank 🙂 Bisher zwar nur einer, aber es werden bald hoffentlich mehr! Und die tiefgeforenen Markerbsen werden hoffentlich auch mehr 🙂

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