Dschungelcamp!

Nach langer Zeit melden wir uns zurück – mit lieben Grüßen aus dem Dschungelcamp! Denn das ist aus unserem Garten nach zwei Wochen Urlaub geworden 😀 Überall sprießt natürlich das Unkraut oder wild wachsende Blumen, auch die Pflanzen halten sich nicht mehr schön in Reih und Glied…dabei hatten wir versucht, vor unserer Abreise am 2. September noch alles „schüssig“ zu machen 🙂

Zwei Wochen ohne uns waren dem Garten dann wohl doch zu viel! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen sollte zu berichten, deshalb lasse ich es einfach! Micha ist gerade noch arbeiten, aber sobald wir heute Nachmittag Zeit haben, geht es in unseren Dschungel und es wird wieder Ordnung hergestellt 😀

Obwohl mich die Unordnung nicht stören würde – nur das Durcheinander bei den einzelnen Pflanzen, umgeknickte Himbeersträucher, von Ringelblumen überwuchterter Grünkohl! Die Tomaten findet man zwischen den Tagetes nicht mehr wieder! Rosenkohl und Grünkohl sind außerdem zu groß für das Netz, das wir über sie gespannt haben und müssen dringend mehr Platz haben! Hier gibt es für uns Gartenanfänger also wieder etwas zu lernen: ein Garten ist ein großes Baby, dass permanent versorgt sein will 🙂 Unseren Urlaub müssen wir in Zukunft dann nach dem Gartenjahr planen…

Verrückt ist das schön – man könnte ja meinen, dass wir zurückstecken müssen oder das der Garten uns einschränkt! Tut er ja vielleicht auch – aber für all das, was er uns gibt, nehme ich das wahnsinnig gerne in Kauf! Nach einiger Zeit werden wir bestimmt rausfinden, wann eine gute Zeit ist, den Garten sich selbst zu überlassen (wenn es die überhaupt gibt 😀 ). 

Hier noch ein Bild vom Chaosdschungel – damit ihr einen Eindruck kriegt 🙂

Gartenchaos - links im Vordergrund die Johannisbeersträucher, dahinter der Mais - im Beet wachsen noch Möhren, dahinter eigentlich Grünkohl (nicht sichtbar aufgrund der Ringelblumeninvasion :) )
Gartenchaos – links im Vordergrund die Johannisbeersträucher, dahinter der Mais – im Beet wachsen noch Möhren, dahinter eigentlich Grünkohl (nicht sichtbar aufgrund der Ringelblumeninvasion 🙂 )

Das Fazit könnte hier also wieder mal sein: Selbstversorgung ist nicht komfortabel, sondern bedeutet viel Arbeit und Einsatz! Romantische Vorstellungen kann man eigentlich schnell über Bord werfen 🙂 Dennoch – wer bereit ist, Zeit zu investieren und Freude an Dreck, Kälte und Pflanzen sowie an leckeren Früchten, Sonnenstrahlen und frischer Luft hat, der wird ungleich mehr belohnt!!! 

Und auch wir werden gleich bei fiesem Wetter, vielleicht sogar Regen und starken Winden, losdackeln und im Dreck wühlen, damit wir unseren Feldsalat überhaupt wiederfinden und der Grünkohl Platz zum wachsen hat – und ich wette wir werden keine Sekunde davon bereuen, erst recht nicht im nächsten Frühjahr, wenn wir bei eisigen Temperaturen dann drinnen einen leckeren Grünkohleintopf verputzen 🙂

Advertisements

2 Gedanken zu “Dschungelcamp!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s