Der Rosenkohl, der lieber ein Grünkohl sein wollte…

So oder so ähnlich hat wohl unser Rosenkohl-Saatgut in diesem Spätsommer gedacht! 

Rosenkohl sollte ja die Folgeaussaat für das Erbsenbeet werden! Die stickstoffbindenden Erbsen sollen angeblich einen traumhaften Boden für starkzehrende Kohlpflanzen hinterlassen! Und da ich Rosenkohl sehr gerne mag, wollte ich das mal testen 🙂 Ende Juli habe ich also 5-6 Rosenkohlsämchen gesät und erstmal gewartet. Das Saatgut war wieder von N.L.Chrestensen aus dem OBI, es war Rosenkohl der Sorte Groninger. Von den 5-6 Samen gingen leider nur 3 auf… und die sahen schon arg verdächtig aus:

„Rosenkohl“ am 29. Juli 2015 – hinten links ist ein Keimling der wie Rosenkohl aussieht… vorne sieht es verdächtig nach Grünkohl aus. Bei den anderen kommt gar nichts!

Anfang/Mitte September setzte ich die Pflanzen dann ins Beet, wo insbesondere die krausen Rosenkohle (Verdacht auf Grünkohl 😉 ) wunderbar anwuchsen:

Erbsen-Rosenkohl-Beet am 17. September 2015 - hier sieht man vor Unkraut fast die Pflanzen nicht mehr :) vorne rechts der einzige tapfere Rosenkohl, hinten der Grünkohl
Erbsen-Rosenkohl-Beet am 17. September 2015 – hier sieht man vor Unkraut fast die Pflanzen nicht mehr 🙂 vorne rechts der einzige tapfere Rosenkohl, hinten der Grünkohl
„Rosenkohl“ am 29. September 2015 – hier jetzt links der Rosenkohl und rechts der Grünkohl. Der Rest des Beetes wurde mit Endivien aufgefüllt 🙂 Wir wollen ja keinen Platz verloren geben 😉

So wächst und gedeiht jetzt also das Rosenkohl-Beet – zwar ohne Rosenkohl, aber der Grünkohl sieht wirklich prächtig aus! 🙂 Beim Rosenkohl beschleicht mich der Verdacht, dass ich ihn zu spät ausgepflanzt habe! Jedenfalls ist er seit dem letzten Foto kaum mehr gewachsen und hat auch keine Röschen gebildet… Ob das wohl noch was wird? Es wäre ja wirklich ein Jammer, wenn kein einziges Röschen rausspringen würde… Aber naja, da wird dann halt der Gärtner bestraft, der zu oft in den Urlaub fährt, und versäumt, die Pflanzen rechtzeitig auszusetzen 🙂

Ich hoffe einfach noch etwas, dass der Rosenkohl noch wird und freue mich unterdessen über die unverhofften Grünkohlpflanzen 🙂 

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7 Gedanken zu “Der Rosenkohl, der lieber ein Grünkohl sein wollte…

  1. Hi, eigentlich ist das ein Unding der Saatgutfirma, die werden schließlich für Ihren Job pro Tütchen bezahlt. Passiert aber auch gern bei Kürbis/ Gurke und Zuchini 🙂

    Mmmmh, Grünkohl ist ja aber auch ganz lecker…

    Mich wundert, dass Du den Rosenkohl so spät ins Beet gesetzt hast. Ich hatte noch keinen Rosenkohl, aber Rotkohl, Weisskohl und die anderen Köhler kommen hier in der Gegend schon im Juni ins Beet, damit sie bis Herbst ordentlich wachsen..?

    Gefällt 2 Personen

    1. Ja, für den Rosenkohl war ich wirklich etwas spät dran 😦 Das liegt eigentlich nur daran, dass ich bis dahin nicht viel Ahnung von Haupt- und Nachfrucht habe, und viel zu spät gemerkt hatte, dass die Erbsen ja relativ früh das Feld räumen 🙂 Sobald die letzten runter waren (die Trockenerbsen), habe ich dann den Rosenkohl verpflanzt. Aber mit der Aussaat Anfang Juli war ich wohl auch schon zu spät dran! Eigentlich kommen die jungen Rosenkohlpflanzen schon im Juni ins Beet!

      Von daher ist es eigentlich ganz gut, dass sich 2/3 der Pflanzen als Grünkohl geoutet haben 😀

      Und fürs nächste Jahr weiß ich dann besser Bescheid! Jetzt gerade ist es leider etwas schade drum… Aber brachliegen lassen wollte ich die Fläche auch nicht, deshalb war es den Versuch wert 🙂

      Gefällt 3 Personen

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