Wie bei Mutti

Erbseneintopf erinnert mich immer an Zuhause. Meine Mama hat ihn immer ganz schlicht zubereitet, nur mit Kartoffeln und Erbsen, dann mit etwas Schmand serviert.. hmm… Eigentlich ist das auch die einzige Art und Weise, auf die ich Erbsen kenne, außer natürlich einfach so als Beilage. Also sollten auch unsere paar wenigen Erbsen in einem Erbseneintopf à la Mama enden 🙂 Nachdem unsere Erbsenernte in diesem Jahr ja eher mager ausgefallen ist, verarbeiteten wir vorgestern die restlichen verbliebenen Markerbsen (ca. 350g): 

Dafür brauchten wir

  • Erbsen
  • die gleiche Menge Kartoffeln
  • eine Zwiebel (für 350g Erbsen/Kartoffeln ist eine mittelgroße ok)
  • Mehl
  • Brühe

Die gleiche Menge Kartoffeln wie Erbsen schälen und in Scheiben schneiden. Eine Zwiebel schneiden und anbraten und mit einem Glas Wasser und einem EL Mehl eine Mehlschwitze andicken. Dann einfach die Kartoffeln und Erbsen dazugeben und warten, bis alles durch ist 🙂 Gewürzt wird mit einem Brühwürfel, bzw. mit einem TL Gemüsebrühe (oder einfach so lange, bis es schmeckt!). Ein schlichtes aber leckeres Winteressen, was wir bei dem Wetter ja leider bisher eigentlich gar nicht brauchen 😦 Das ganze schmeckt super mit einem Klacks saurer Sahne oder Quark. 

Bei uns ist das ein typisches „Zuhause-Rezept“ ❤ 😀

Die Erbsen waren auf jeden Fall sehr lecker, auch wenn wir eigentlich mit mehr Ertrag gerechnet hatten :/ Deshalb wird im nächsten Jahr auf jeden Fall mehr angebaut. Wenn ich also jetzt am Ende des Jahres hier ein Erbsenfazit ziehen muss: 

Damit sich der Aufwand für Erbsen lohnt muss man wirklich leidenschaftlich bei der Sache sein, ansonsten arbeitet man sich kaputt, insbesondere beim pulen … Gut ist auch, wenn man ein Erbsengenießer ist, und nicht Erbsen in Massen verputzt 🙂 Die Grammzahlen sprechen da für sich – das waren insgesamt ca. 500g… Verglichen mit den Zucchini, wo wir locker über 20kg geerntet haben (mit weniger Aufwand :D) ist das etwas mau… Also: ein absolutes Liebhabergewächs, was bei uns im Garten aber trotzdem auch im nächsten Jahr wieder anzutreffen sein wird! Allein schon, weil es wirklich schön wächst und auch als hochrankende Pflanze als hübscher Sichtschutz dienen kann! 🙂 Für die, die ihrem Garten was Gutes tun wollen, sind Erbsen auch zu empfehlen, da sie als Schwachzehrer und Stickstoffsammler den Boden super für starkzehrende Pflanzen vorbereiten. Unser Grünkohl wächst auf diesem Beet doppelt so gut wie auf dem früheren Kartoffelbeet 😀 

Hier noch einmal der große Auftritt des Erbsenbeets, bevor es sich in die Winterpause verabschiedet: 

 

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Saatgut Anfang Juni
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Erste Keimlinge Anfang Juni – haben sich im Beet besser gemacht als die ausgepflanzten Erbsen!
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Zuckerschoten Mitte/Ende Juni
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Rheinländerin – Kelvex – Remus – Delikata von „vorne“ :), 27. Juni 2015
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Gleiche Ansicht, 16. Juli 2015
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Kelvexernte eines Jahres… <200g 😦 Die gleiche Menge gab es ungefähr noch von Remus.. Also insgesamt ca. 400g Markerbsen :/
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Remus und Kelvex in ihrer finalen Form am 18. Dezember 😀 Danach ist die Geschichte zuende 😉
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