Blumenkohl und Brokkoli im Februar

Blumenkohl und Brokkoli – beide gehören definitiv zu meinen Lieblingsgemüsen! 🙂 Umso größer ist die Schande, dass im letzten Jahr KEINS  von beidem in unserem Garten gewachsen ist!! Deshalb muss in diesem Jahr gleich beides ran 🙂 

Ich will hier kurz einen Überblick über die Entwicklung von Brokkoli und Blumenkohl in ihrem ersten Monat (Februar) geben. Erstmal darf ich voller Stolz das Saatgut präsentieren:

 

Das Brokkoli-Blumenkohl-Beet soll in diesem Jahr auf unserer neuen Fläche liegen. Es ist keine Vorkultur geplant, dafür aber Mischkultur mit Inkarnatklee! Der hat sich schon im vorigen Jahr auf dem Kohlbeet bewährt, indem er eifrig und schön geblüht hat, und so bestimmt jeder Menge Kohlweißlinge und Kohlfliegen den Kopf verdreht hat 😀

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Inkarnatklee – soll gut für den Kohl sein 🙂

Außerdem würde ich gerne eine Reihe Erbsen mit auf dieses Beet säen. Der Stickstoff der Erbsenwurzeln tut ihnen bestimmt nur Gutes (und Mischkultur hat uns bisher noch nie geschadet 🙂 ). Vielleicht trenne ich die Blumenkohl- und Brokkolireihen also durch eine Reihe Erbsen voneinander. Aber erstmal abwarten, ob auch alles keimt 😀


 

12. Februar – Aussaat von Blumenkohl Neckarperle und Brokkoli Cezar

Ich bin da wohl relativ früh dran mit den Aussaaten und hoffe, dass sich das nicht mit spargeligen langen Keimlingen rächen wird! Aber ich war so ungeduldig 😀 Außerdem ist im letzten Jahr vom Blumenkohl kaum etwas gekeimt, nur ein einziger hat es bis ins Beet geschafft und wurde dort dann von den Vögeln vernichtet. Das war eine traurige Geschichte 😦 Da ich nicht denke, dass in diesem Jahr die Keimquote besser wird, habe ich sämtliches Restsaatgut (ca. 30 Körnchen) in Anzuchterde gesät. Mal sehen, was kommt 🙂 Aber wenn nichts kommt, habe ich immer noch genügend Zeit, um Alternativpläne zu machen!


 

19. Februar – Brokkoli 6:2 Blumenkohl

Nach nicht einmal zwei Tagen machte sich schon der Brokkoli auf, das Licht der Welt zu erkunden! Man konnte auf jeden Fall schon kleine Sprösslinge erkennen 🙂
Nach einer Woche, am 19. Februar sind fast alle Brokkolisamen aufgegangen und auch schon ordentlich groß geworden. Etwas wacklig stehen sie noch auf den Beinen, aber ich hoffe, dass sie sich bald fest verwurzelt haben 🙂

Anders sieht ei bei der Neckarperle aus. Der Blumenkohl ist (wie erwartet) stur geblieben und hat lediglich zwei kleine Keimlinge entwickelt. Die sind aber wirklich noch Mini! Ehrlich gesagt bin ich aber froh, das überhaupt etwas passiert ist 🙂 Diese zwei verdienen jetzt auf jeden Fall gute Pflege, sodass sie bald groß und stark werden können 😀

Der Plan war, 10 Pflanzen auf das Beet zu setzen, 5 Brokkoli und 5 Blumenkohl. Wenn die Quote irgendwie anders ausfällt, ist das natürlich überhaupt nicht schlimm. Mal gucken, wie es weitergeht 😉


 

29. Februar – Spargelkohl

Wohin man sieht, spargelt es. Die 6 Brokkoli spargeln vor sich hin. Ein Blumenkohl ebenso.

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Brokkoli ‚Cezar‘ legt ordentlich los! 29. Februar 2016

Beim Blumenkohl fällt die Quote mittlerweile etwas besser aus, sodass es jetzt 6:6 steht 🙂  Allerdings sind 5 von den Blumenkohlen wirklich noch sehr mickrig, beziehungsweise fangen gerade erst an, zu keimen 😦 

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Vorne keimen ein paar Blumenkohle, hinten spargelt schon einer vor sich hin 🙂 29. Februar 2016

 

Einerseits macht uns bisher das kalte Wetter zu schaffen, andererseits unsere schlechten Fenster, die einfach viiiiel zu zugig sind, als dass wir unsere kleinen Pflänzchen auf die Fensterbank stellen könnten 😦 Da erfrieren sie einfach! Jetzt stehen sie also auf der Arbeitsplatte in der Küche, um nicht zu erfrieren, und kriegen dafür kaum Licht… es ist eine Zwickmühle. Aber bisher nicht zu umgehen. Mal sehen was der März so bringt 🙂

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13 Gedanken zu “Blumenkohl und Brokkoli im Februar

  1. Probier es auf der Fensterbank mit einem Mini-Gewächshaus drüber. Schau mal bei uns unter Mini-Gewächshaus, wir haben die letztes Jahr selbst gebaut. Geht echt ganz einfach. Da können die Pflänzchen ins Licht und sind trotzdem Geschütz 😉😉 Wir drücken die Daumen, dass es alle und Beet schaffen und es eine reichhaltige Ernte gibt!
    LG
    AnDi

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      1. Das Gießen ist kein großer Aufwand. Einfach das Gewächshaus angeben, bissl Wasser auf die Erde, fertig! Durch das Gewächshaus verdunstet das Wasser auch nicht so schnell und man muss nicht mehr ganz so oft gießen! 😉
        Liebe Grüße und viel Erfolg
        AnDi

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  2. ‚Cezar‘ ist eine gute Wahl, der keimt meiner Erfahrung nach auch zuverlässiger und schneller als andere Brokkolis. Ich habe ihn dieses Jahr auch wieder im Anbau und er hat seinen Kollegen ‚Rosalind‘ bereits abgehängt. Auch das Blumenkohl zickiger ist, kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen. Bis zur Keimung (die allerdings echt nicht so ganz lange dauern sollte) wollen die es ja gerne etwas wärmer haben, ich habe mein Mini-Gewächshaus auf einem Abstandshalter auf einem Steinofen stehen und nach der Keimung zieht es stundenweise auf die kalte Fensterbank um, damit die Keimlinge nicht vergeilen.
    Professionell ist anders aber es klappt recht gut, bis die Tomaten das warme Plätzchen am Ofen beanspruchen sind die ‚Köhler‘ dann schon wieder weg.

    Liebe Grüße, Oli

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    1. Rosalind war auch erst in der engeren Auswahl 😉 Aber dann ist es Cezar geworden, und er enttäuscht uns bis jetzt auch nicht, mit 100% Keimquote 🙂

      Mit dem zickigen Blumenkohl kommt mir bekannt vor 😉 Wir waren die letzten Tage nicht zuhause und hatten in der Zeit die Aussaaten im Minigewächshaus stehen, damit sie nicht austrocknen. In diesen zwei Tagen ist er ganz gut gekeimt, nachdem ja fast zwei Wochen lang fast nichts passiert ist. Das scheint ihm gut gefallen zu haben O_o 😀 Jetzt steht er erstmal wieder etwas kühler, ebenfalls damit er nicht so spargelt!

      Liebe Grüße!

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  3. So sah es im letzten Jahr bei mir auch aus. Bei der Aussaht ist wenig gekommen und das was kam wurde super spargelig, lang und dünn. Dieses Jahr werde ich es einfach nochmal versuchen und vielleicht schon bald eine Aussaat versuchen. Bei den Tomaten soll schön kühl und viel Licht halfen damit die Setzlinge nicht zu lang und schön kräftig werden – vielleicht hilft das auch bei Kohlarten. Ich werde es testen und berichten.

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  4. Inkarnatklee ist aber doch auch eine Hülsenfrucht, ob das mit Erbsen dann nicht zum Konkurrenzkampf ausartet? Oder kommen die Erbsen dann auf die Seite, auf der kein Klee ist?
    Wenn eure Fenster so zugig sind, könnt ihr eure Anzuchttöpfchen ja vielleicht durch einen Gewächshausdeckel (alternativ Folienbeutel oder leere Gurkengläser) schützen. Dann können sie auf der Fensterbank im Licht stehen, haben aber trotzdem ihre eigene warme Klimazone.
    Mit Blumenkohl habe ich allerdings bisher auch wenig Glück gehabt. Letztes Jahr ist er wenigstens überhaupt gekeimt (unter einer Kunststoffhaube), draußen aber dann schnell den Schnecken zum Opfer gefallen. :/

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    1. Oh ja, mit dem Klee und den Erbsen hast du natürlich recht 😀 So weit hatte ich noch gar nicht gedacht O_o Ich denke, das mache ich davon abhängig, wie viele Kohle es aufs Beet schaffen… Wenn das sehr viele sind und das Beet schon voll ist, dann wird es entweder Klee oder Erbse 😀 mal abwarten, momentan sieht es für den Kohl ja ganz gut aus 🙂

      Alles, was passte, haben wir bereits in Minigewächshäusern stehen (da ist allerdings immer noch sooo viel was nicht reinpasst O_o). Leider schimmelt die Erde bei uns immer so schnell, wenn wir die Pflänzchen ins Gewächshaus stellen, trotz lüften… Habt ihr dieses Problem nicht? Das müssen wir irgendwie alles noch optimieren.. :/

      Beim Blumenkohl habe ich jetzt schon oft gehört, dass der gerne Probleme macht beim keimen 😀 Da bin ich ganz froh, dass sich bei mir immerhin 6 dazu entschieden haben! Schneckenprobleme haben wir ja nicht so, dafür Vögel! Aber ich hoffe, dass die sich mit einem Netz fernhalten lassen und wir ein paar leckere Blumenkohle ernten werden 😀

      Liebe Grüße!

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      1. Nein, mit Schimmel im Gewächshäuschen hatte ich bisher keine Probleme. Meist stehen die Sachen ja auch nicht sehr lang darin. Hier sind Vögel kein nennenswertes Problem beim Gemüse. Nur die Kirschen und die Sonnenblumenkerne klauen sie uns immer! Aber dafür kommen die Schnecken halt in Scharen von den umliegenden Wiesen, und die Wühlmäuse waren im letzten Jahr unglaublich fruchtbar (und furchtbar). Mal sehen, wie sich das in diesem Jahr entwickelt…
        Liebe Grüße zurück!

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      2. Meine Gewächshäuser haben ein paar kleine Lüftungslöcher. Allerdings weiß nicht, ob das was bringt. Es ist trotzdem sehr feucht da drin und ich gieße wochenlang nicht. Ausschlaggebender ist vermutlich, dass meine Anzuchterde Torf enthält. Da hatte ich beim Einkauf nicht drauf geachtet. Aber Torf schimmelt wohl nicht oder sehr schwer. Schlecht für das Moor, gut für meine Keimlinge. Ich brauche die Erde noch auf und werde mir dann torffreie Alternativen suchen.
        Im Moment strecke ich die „böse“ Erde auch, in dem ich mein Gewächshaus mit Humus gefüllt und dann erst mit Anzuchterde bedeckt habe.

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    1. Ooh, zu warm und zu dunkel ist ja fast noch schlimmer für die Pflänzchen, hm? Da kann ich mich ja eigentlich nicht beschweren 😀

      Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass sich das mit den vergeilten Keimlingen im späteren Wachstum wieder ausgleicht. Im letzten Jahr waren unsere Keimlinge zumindest auch alle sehr spargelig, und trotzdem sind noch super Kohlrabi und Wirsinge draus geworden 🙂

      Liebe Grüße!

      Gefällt 2 Personen

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