Startschuss für die Puffbohnen

Ok, ich geb zu, der Startschuss liegt schon etwas länger zurück! Aber dank Paulchen, dem Bulli hatten wir in den letzten Wochen so viel zu tun, das es erst jetzt was wird mit dem Bericht über die Puffbohnen in unserem Garten 🙂 Die Puffbohnen sind Neulinge im Garten, sodass wir das meiste, von dem wir hier berichten, erstmal versuchsweise so machen 😉 Was gut klappt und was nicht, wird sich dann im Laufe des Jahres herausstellen 😀

Erste Aussaat am 13. März 2016

Bereits am 13. März haben wir die erste Reihe Puffbohnen „Hangdown“ von Dreschflegel ins Freiland gesät. Das waren in unserem 2m langen Beet 15 Stück, jeweils mit einem Abstand von 8-10 cm. Natürlich haben wir diese Reihe sorgfältig mit Vlies abgedeckt, nachdem die Mäuse oder Vögel uns ja beim Spinat eiskalt erwischten haben 😉 Da das Saatgut ordentlich groß ist, muss es genauso ordentlich tief gelegt werden. Wir haben es ca. 5-7 cm tief in die Erde gesteckt und danach richtig gut angegossen! Zwei Reihen sollen noch kommen, auch mit ähnlich vielen Bohnen. Aber um die verschiedenen Aussaatzeiten zu vergleichen, haben wir Anfang März nur eine Reihe gesät 🙂 Mal sehen, ob eine so frühe Aussaat den Bohnen gefällt 😀

Puffbohne_Saatgut
Puffbohne „Hangdown“ – Original Saatgut von Dreschflegel! In diesem Jahr wollen wir gerne eigenes gewinnen 🙂

 


 

Folgeaussaat am 10. April 2016

Gestern am 10. April haben wir dann zum ersten Mal wieder unter das Vlies geschaut. Und siehe da: ein wahrer Bohnentraum 😀 13 von 15 Samen sind aufgegangen und bilden schon richtige Pflanzen! Da das so gut läuft, habe ich prompt die nächsten zwei Reihen ausgesät, einmal  à 13 und einmal à 15 Bohnen 🙂 Die zwei, die in der ersten Reihe nichts wurden habe ich natürlich nochmal aufgefüllt! Ich fürchte aber fast, dass diese Aussaat etwas zu spät war – wir werden es sehen 🙂 

Puffbohne_Hangdown_2016
Hangdown im Beet
DSC_0087
Hangdown – schon ganz schön groß geworden 🙂

Probleme beim keimen hat es (zumindest unter dem Vlies) also nicht gegeben! Das ist schön, da wir uns dadurch eine Voranzucht im Haus auch in Zukunft sparen können! Auf der Fensterbank kommen wir nämlich langsam echt in Bedrängnis 😀

Da Puffbohnen ein wahrer Läusemagnet sind, habe ich zwischen die Reihen Kapuzinerkresse gesät. Ich glaube zwar nicht wirklich, dass das bei den Massen an Läusen etwas bringt, aber schlimmstenfalls sieht es einfach nur hübsch aus 🙂 Das ist auch in Ordnung 😉 Was wir dann nach der Ernte mit den Puffbohnen anstellen, wissen wir noch nicht. Hat jemand von euch gute Rezeptideen? Dann immer her damit 🙂
Wir freuen uns 🙂

 

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13 Gedanken zu “Startschuss für die Puffbohnen

  1. Super! Dicke Bohnen finde ich ganz toll, dieses Jahr habe ich auch die Hangdown von DF gesät und sie kommen so langsam. Am liebsten esse ich sie bislang ganz simpel: kurz blanchieren, die Haut entfernen, dann mit etwas Creme fraiche und Zitronensaft in die Pfanne. Schmeckt super! Viel Spaß damit! LG

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  2. In Ägypten nimmt man Dicke Bohnen (statt Kichererbsen) für Falafel – schmeckt super, allerdings ist das Mahlen der Bohnen natürlich etwas schwierig. Ich hatte auch mal ein Rezept für einen recht leckeren Salat aus Orange, Fenchel und dicken Bohnen, aber das finde ich leider nicht wieder.

    Angeblich wachsen die Dicken Bohnen ja „den Läusen davon“, wenn man sie so früh wie irgend möglich setzt. Aber Kapuzinerkresse hilft mit ihrem scharfen Geruch wirklich gegen Läuse – zieht allerdings Kohlweißlinge an. (Die gehen dann aber an die Kapuzinerkresse, nicht an die Bohnen.)

    Hier schauen die Puffbohnen auch gerade neugierig aus der Erde, noch nicht ganz so groß wie bei euch, aber ich hatte auch kein Vlies verwendet. Ist immer wunderbar, wenn sich im Frühjahr die ersten Pflänzchen zeigen, man begrüßt quasi noch jeden Erbsenstrauch persönlich, nicht wahr?
    Liebe Grüße!

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    1. Ja, das hast du schön formuliert 😀 Man begrüßt wirklich noch alles mit einer persönlichen Willkommensfeier, was da seine Nase aus der Erde reckt 😀

      Auf der Fensterbank sieht das schon anders aus, da bin ich bereits abgehärtet und fast froh, wenn das ganze junge Gemüse endlich raus in den Garten kann 😀

      Das Kapuzinerkresse Kohlweißlinge anlockt, wusste ich gar nicht! Von den Faltern hatten wir im letzten Jahr relativ viele im Garten, die fröhlich unseren Wirsing umschwirrt haben – vielleicht sollte ich dann mit der Kapuzinerkresse etwas sparsamer umgehen 😀

      Liebe Grüße!

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      1. Das kommt drauf an. Wenn du deinen Wirsing schützen willst, ist ein wenig Kapuzinerkresse zum „Opfern“ gar keine schlechte Idee. So, wie man ja angeblich auch Chinakohl anbauen soll für die Schnecken, um seinen Salat zu retten…

        Als Kinder haben wir im Herbst immer ein paar Raupen von der Kapuzinerkresse abgesammelt und in Marmeladengläser mit Löchern im Deckel gehalten. War sehr spannend, sie zu füttern und ihnen beim Verpuppen zuzuschauen. Einmal hatte ich sogar Glück und war dabei, als dann im Frühling ein frischer, verknitterter Kohlweißling aus dem Kokon kam. Meistens sind sie aber heimlich dann geschlüpft, wenn niemand dabei war.

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