Auberginen im Wintergarten – ein Versuch

Da gibt es etwas, das wir in 4 Jahren Garten noch nie angebaut haben. Obwohl wir es mögen und die Samen gut erhältlich sind: Auberginen 🙂

Warum haben wir uns bisher nicht getraut? Das hat den einfachen Grund, dass wir den Anbau von Auberginen bisher nicht besonders erfolgversprechend fanden…irgendwo muss sich die Arbeit ja doch lohnen, und Auberginen gehören nicht gerade zu den Anfängergewächsen. Als wärmeliebende Nachtschattengewächse gehören Auberginen in dieselbe Kategorie wie Tomaten oder Paprika. Für den Anbau gelten im Großen und Ganzen dieselben Regeln: viel Kompost, Gießen mit Jauche (zum Beispiel Brennesseljauche) im Sommer, mulchen um die Feuchtigkeit zu bewahren, gleichmäßige Wasserversorgung, viel Sonne und Wärme. Auberginen sind in diesen Belangen aber besonders pingelig, weshalb sich eine Kultur eigentlich nur unter Folie oder im Gewächshaus lohnt. Und das ist der Grund, weshalb wir uns in diesem Jahr heranwagen an die Diva. Denn in unserem neuen Garten haben wir zwar weniger Platz, allerdings hat unsere Wohnung einen angebauten Wintergarten! Quasi ein Gewächshaus mit Topfkulturen 😉 Super sonnig, super warm, und darüberhinaus gut zu lüften, damit die Luft zirkulieren kann. Also eigentlich optimale Bedingungen für Auberginen.

Aussaat der Aubergine Luiza am 17. März 2019

Für die Aussaat sind wir eigentlich schon etwas spät dran. Bei den Tomaten hat sich in den vergangenen Jahren jedoch eine Aussaat Mitte März bewährt. Hoffen wir, dass das für die Auberginen in unseren Lagen auch in Ordnung ist – wir werden berichten 😉 Am 17.  März sind die Samen in die Erde gekommen. Drei Stück, damit wir am Ende hoffentlich mit zwei Pflanzen dastehend. Etwas Schwund wird immer eingeplant 😀 Die Sorte Luiza haben wir übrigens rein zufällig ausgewählt, da uns keine Erfahrungsberichte zu Auberginen bekannt sind… Mal schauen, ob sie uns zusagt 🙂

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Aussaat der Aubergine „Luiza“ am 17. März 2019 – wer findet den Fehler auf den Etiketten? 😀 

Nach dem Anwachsen sollten die Pflanzen lediglich drei oder vier Triebe behalten, damit die Früchte ordentlich gedeihen können. Die restlichen Triebe können einfach abgeschnitten werden. Alternativ können auch nur die Fruchtansätze ausgekniffen werden, sodass ca. fünf Früchte an der Pflanze verbleiben. Dann bekommt jede Frucht genügend Nährstoffe, um groß und stark zu werden 🙂

Die Ernte der Früchte erfolgt, sobald sie Farbe annehmen. Bei einer frühen Aussaat kann es schon im Juni so weit sein, bei unserer späten Aussaat aber wohl eher erst im August. Ich bin gespannt, ob das Experiment Auberginen im Topf im Wintergarten funktioniert und ob wir im Spätsommer eigene Auberginen essen können 🙂 Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

 

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